Zukunftsmusik

Während die zur Zeit verfolgte Transmutationstechnologie auf Kernreaktoren beruht, sind rein von der Kernphysik her auch andere Ansätze denkbar. Sie sind auf dem heutigen Stand der Technik aber noch nicht geeignet, um großtechnisch Atommüll zu transmutieren. Vielleicht lassen sich in Zukunft große Teilchenbeschleuniger bauen, die mit präzise einstellbarer Energie genau … weiterlesen

Probleme und ungelöste Fragen

Gegenwärtig ist Transmutation noch ein Forschungsfeld, dessen Resultate nicht vorhersehbar sind. Optimisten hoffen, sie könnte sich in wenigen Jahrzehnten als praktikabel herausstellen. Pessimisten denken, sie wird wie manch andere Entwicklung in der Kerntechnik letztlich an hohen Kosten oder Materialproblemen scheitern. Vielleicht ist Transmutation auch eine Technologie für kommende Jahrhunderte mit … weiterlesen

Die Idee hinter der Transmutation

Transmutation bedeutet Umwandlung von Elementen. Mit Hilfe von Transmutation hoffen Kernphysiker, das Atommüllproblem massiv entschärfen zu können. Die Idee hinter der Transmutation ist im Prinzip einfach. Wenn es gelingt, die langlebigen Radionuklide in kurzlebige umzuwandeln, dann muss man Atommüll nicht mehr für Jahrhunderttausende oder länger lagern. Man müsste ihn nur … weiterlesen

Ethische Probleme

Es bestehen noch so viele grundsätzliche ethische Probleme im Umgang mit Atommüll, dass hier nur einige besonders wichtige angeschnitten werden können. Es ist zu hoffen, dass in Zukunft stärker interdisziplinär und international auf diesem Gebiet geforscht wird. Die Kosten hierzu würden nur einen bescheidenen Bruchteil dessen ausmachen, was schlechte Lagerplanung, … weiterlesen

Offene Fragen und der Faktor Mensch

Das entscheidende Problem am gesamten Komplex der Entsorgung von Atommüll sind die gigantischen Zeiträume, über die hochradioaktive Substanzen gefährlich sind. Zum Vergleich: Ein Endlager soll mindestens eine Million, besser mehrere Millionen Jahre sicher sein. Solche Zeiträume sind geologisch gesehen zwar nicht besonders lang. In menschlichen Maßstäben jedoch sind sie praktisch … weiterlesen

Das Konzept der Endlagerung

Das Konzept der Endlagerung beruht auf folgenden Prämissen:   1. Wir wissen nicht, wie wir mit Atommüll verantwortlich umgehen können. 2. Der Betrieb von Bergbaustollen ist wirtschaftlich kalkulierbar. 3. Widerstand gegen Endlagerpläne lässt sich durch Öffentlichkeitsarbeit, finanzielle Anreize oder Polizeigewalt minimieren, wobei letztere am wenigsten zu dauerhaften Erfolgen führt. 4. … weiterlesen

Tiefenbohrung

Heutige Lagerpläne für Atommüll sehen vor, den Atommüll in einigen Hundert Metern Tiefe in festem Gestein zu lagern. Wenn die Bergbautechnik sich noch weiter entwickelt und neue Materialien verfügbar werden, könnte die Menschheit in Zukunft vielleicht deutlich tiefer graben und in Bereiche vorstoßen, die noch sicherer von der Biosphäre abgeschlossen … weiterlesen

Arten, Mengen und Zwischenlagerung radioaktiven Abfalls

Jedes Jahr entstehen beim Betrieb von Kernkraftwerken weltweit ungefähr 12.000 Tonnen hochradioaktive Abfälle. In einem mittelgroßen Land wie Deutschland mit einigen Kernkraftwerken fallen etliche Zehn- bis Hunderttausend Kubikmeter an leicht- und mittelradioaktiven Abfällen an und ungefähr ein Zehntel hiervon an hochradioaktiven. In verbrauchten Brennstäben sind nicht nur unbrauchbare radioaktive Stoffe, … weiterlesen

Die gefährlichsten radioaktiven Substanzen

Es gibt eine Vielzahl radioaktiver Substanzen. Einige verbreiten sich bei Unglücken aber besonders schnell oder werden vom Körper bevorzugt aufgenommen. Zu den bekanntesten Gefahrstoffen zählen die Radionuklide Jod-131, Strontium-90, Cäsium-137 und Plutonium-239. Aber auch zahlreiche weitere radioaktive Substanzen mit jeweils eigenem Gefährdungspotenzial sind im Atommüll enthalten. Jod-131 ist leicht flüchtig … weiterlesen

Psychologische Folgen

Eine große Schwierigkeit bei der Bewertung radioaktiver Unfälle sind die psychologischen Folgen. Bereits bei den epidemiologischen Studien dauert es oft Jahre und Jahrzehnte, bis belastbare Statistiken zur Krebsgefährdung und zu den Opferzahlen vorliegen. Die psychologischen Auswirkungen lassen sich aber noch schlechter nachweisen und quantifizieren. Sie sind auch außerordentlich vielfältiger Art. … weiterlesen

Welche Gefahren drohen bei einer Freisetzung?

Radioaktive Substanzen wirken durch ihre Alpha-, Beta- oder Gamma-Strahlung. Sie können als Feststoffe, Flüssigkeiten oder Gase vorliegen und werden vom Organismus unterschiedlich aufgenommen. Dadurch entfalten sie jeweils eine andere Art von Gefährdung. Vor allem zu Beginn eines Unfalls mit hochradioaktiven Stoffen können die leicht flüchtigen Stoffe sich schnell in der … weiterlesen